Heute ist Freitag. Auf Twitter hat es sich ja eingebürgert jeden Freitag Follower weiter zu empfehlen, denen man aus unterschiedlichen Gründen selber gerne folgt bzw. bei denen man sich vorstellen kann, dass sie für andere Personen interessant sein könnten.

Ich möchte dazu ein paar Worte  auf diesem Blog schreiben. Zum einen weil mir 140 Zeichen nicht reichen und zum anderen weil es für mich etwas mit  Health Care zu tun hat. Nicht mit der Branche, sondern mit persönlicher Gesundheit. Sozialen Netzwerken wird ja immer wieder unterstellt, dass vieles oberflächlich ist. Oberflächlich betrachtet mag dies stimmen – aber eben nur oberflächlich betrachtet.

Gesehen habe ich diese Art der Empfehlung zum einen Ende letzten Jahres beim Andre und auch der Christian hat vor zwei Wochen eine sehr schöne Empfehlung auf seinem Blog geschrieben. OK, ich kam in beiden Beiträgen vor. Das ist aber nicht der Grund, warum ich jetzt u.a. über die Beiden schreibe.

Ich bin ja schon etwas länger auf und in sozialen Netzwerken aktiv und habe dort sehr viele unterschiedliche Menschen mit den unterschiedlichsten Hintergründen, unterschiedlichen Berufen und unterschiedlichen Lebensumständen kennengelernt. Gemeinsam ist Ihnen, dass sie diese „Kanäle“ nutzen, aber eben auf unterschiedliche Art und Weise und aus unterschiedlichen Gründen. Sehr viele kenne ich nur online, aber Einige habe ich doch tatsächlich und zum Glück in der Realität kennenlernen dürfen.

Diejenigen, die auf Twitter unterwegs sind (auch die, die in Twitterhausen leben) kennen sicherlich den Twittwoch. Immer wieder eine Möglichkeit, sich offline zu begegnen. Vor knapp einem Jahr haben sich dann auch noch regelmäßige Tweetups (Twittertreffen in einem kleineren Kreis) eingebürgert. Die Organisation läuft recht unproblematisch, das größte Problem besteht meistens darin, sich auf eine Essensrichtung zu einigen. Aber wir sind ja flexibel.🙂

Diese Woche Mittwoch gab es wieder so ein Tweetup. Mit dabei waren Alexa und Andre, Christine und Christian, Eva und Phil – drei digitale Powerpärchen. Sascha, der gefühlt bzw. gelesen den Großteil seiner Zeit in der Bahn verbringt … außerdem Jörn, Ethem, Johannes, Markus und  Maurizio –  lauter interessante, spannende Menschen.

Alexa und Andre habe ich über den Düsseldorfer Twittwoch kennengelernt, den Andre zusammen mit Johannes regelmäßig organisiert. Alexa arbeitet seit kurzem als freie Diplom-Designerin und ist auf Piktogramme, Grafik-&Webdesign und die Gestaltung dynamischer Logos spezialisiert. Andre arbeitet seit Anfang des Jahres als Konzepter Neue Medien und als Assistent der Geschäftsleitung in der Deutschen Markenarbeit GmbH  Auf seiner eigenen Seite bloggt er über Logo, Design und Kreativität.

Christine habe ich das erste Mal persönlich auf dem Kölner Twittwoch im KölnSKY kennengelernt. Bis dahin habe ich sie immer gelesen. Sehr interessant finde ich ihre Social Media Analysen, die sie bisher für die altares Monitoring GmbH erstellt hat. Dort hat sie in den vergangenen Monaten den Bereich Social Media Monitoring aufgebaut. Demnächst steht ein beruflicher Neuanfang in der Marktforschung an.

Christian habe ich auf der Cebit kennengelernt. Er arbeitet als freier Berater für Unternehmenskommunikation. Auf der Rückfahrt von Hannover hatten wir ein paar spannende Gesprächsthemen. Neben dem Thema „Social Media in Unternehmen“ kam auch das Thema Knowledge-Management auf den Tisch. (Na gut, im entferntesten Sinne – wir saßen in der Bahn). Unser Fazit: Jedes Unternehmen braucht Wissensarbeiter, die vieleicht nicht permanent umsatzgetrieben arbeiten, dafür aber andere mit ihrem Wissen befähigen Umsätze zu steigern und somit die Zukunftsfähigkeit des Unternehmens sichern.

Eva  lebt, lacht, kommuniziert und macht was mit Medien – im Medienforum.NRW. Um genau zu sein organisiert sie dort als Projektbeauftragte das Medienfest.NRW. Auch sie habe ichüber einen Düsseldorfer Twittwoch kennen und schätzen gelernt.

Phil ist Studienreferendar und twittert  zu Themen rund um Bildung, Schule und Web 2.0. Spannendes Thema wie ich finde. In unterschiedlichen Zusammenhängen höre ich ja immer wieder den Spruch „Die Jugend von heute“.

Nicht vergessen sollte man aber, dass gestern wir diese Jugend waren und wie eine sehr gute Freundin von mir kürzlich so treffend geschrieben hat, wir die Alten von morgen sind. Und Phil kümmert sich eben um die Jugend von heute.

Wenn ihr mal dringend eine Information oder einen Ansprechpartner braucht, dann wendet Euch an Sascha. Sascha ist Anzeigenleiter, Webzweinuller, Blogger, Bahnfahrer, Netzwerker, Technikinteressierter, Hobbykoch und Musikliebhaber.Fragt ihn etwas und ihr werdet mit Sicherheit schneller eine Rückmeldung bekommen, als ihr erwartet. Sein Fortbewegungsmittel ist die Deutsche Bahn – er ist Vielfahrer.

Was ich an uns so klasse finde ist, dass wir alle einen anderen Hintergrund haben. Aber trotzdem verbindet uns das Interesse an unserem Gegenüber. Die Gespräche sind immer wieder spannend und sehr inspirierend. Wir arbeiten nicht in demselben Unternehmen, wohnen nicht einmal in derselben Stadt – schaffen es aber immer wieder uns zu treffen und uns auszutauschen. Jeder bringt eine andere Perspektive in die Gespräche ein, jeder weiß etwas, was der andere vieleicht noch nicht weiß. Und manchmal sind dies Informationen, die der andere gerade in diesem Moment benötigt. Und alle sind voll cool (ich verkneife mir jetzt mal das Wort nett. Kommt ja nicht überall gut an).

Ich kann mir vorstellen, dass solche „interdisziplinären“ Treffen auch im beruflichen Alltag gut funktionieren, denn eins wollen wir nicht vergessen – auch wenn ich hier auf unterschiedliche berufliche Schwerpunkte eingehe – wir treffen uns als Privatpersonen.

Und wie schon einmal erwähnt: „Je mehr Zellen miteinander vernetzt sind, desto mehr Informationen können verarbeitet werden. Und je schneller das Gehirn arbeitet, desto größer ist seine Leistungsfähigkeit. Lernen basiert auf der Bildung und Veränderung neuronaler Netze.“

Von daher gibt es von mir ein klares #FF für das Tweetup-Team und für soziale Netzwerke!