In den letzten 3 1/2 Jahren habe ich mich im Rahmen meiner Aufgaben als Produktmanagerin und Business Developer intensiv mit dem Thema „Social Media“ auseinandergesetzt. Zum einen verfolgte ich die Entwicklungen passiv und war immer wieder auf´s Neue davon begeistert, wie schnell sich das Rad dreht und das heute nichts mehr ist, wie es gestern war. Dies bezieht sich sicherlich nicht nur explizit auf das Thema „Social Media“, sondern auf mein gesamtes Leben, aber gerade in diesem Feld geschehen so viele Dinge.

Mir war und ist es immer wichtig gewesen, nicht nur über „Social Media“ zu reden, sondern die unterschiedlichen Tools auch tatsächlich in meinem täglichen Arbeitsalltag zu nutzen. Dabei habe ich mich manchmal in einem absoluten Niemandsland bewegt und in anderen Momenten konnte ich auf „Best-Practise“-Modelle zurückgreifen. Diese konnte ich aber auch nur deshalb nutzen, weil ich auf XING, LinkedIn, Facebook und Twitter unterwegs war. Wo hätte ich sonst die Informationen generieren können?

Zu meinen beruflichen Aufgaben gehörten z.B.

  • die Durchführung von Markt-, Kunden- und Wettbewerbsanalysen,
  • die Analyse und Bewertung neuer Geschäftsideen
  • die Organisation des Product Development
  • die  Entwicklung und Umsetzung von Marktstrategien
  • sowie das Netzwerkmanagement

Und genau da habe ich auf ganz pragmatische Art und Weise angesetzt und eben nach für mich passenden Lösungen gesucht und sie auch gefunden. Fragen, die ich mir und die mir meine Kontakte, Follower und Freunde beantwortet haben waren z.B.

  • Welche Möglichkeiten habe ich z.B. um Marktforschung zu betreiben?
  • Wie kann ich Netnographie einsetzen?
  • Wie kann ich eine Community aufbauen? (neue Kunden und auch Kunden, die schon von uns begeistert sind)
  • Wie kann ich Wissengenerieren und dieses Wissen z.B. in der Produktentwicklung nutzen?
  • Wie kann ich das Image meines Unternehmens für uns positiv beeinflussen?
  • Wo gibt es Schnittstellen zwischen Marketing, Vertrieb, PR und Personalmarketing und wie kann ich dort mit der Nutzung von Social Media“ ansetzen?
  • Wie bekomme ich die für mich relevanten Informationen so schnell und so aktuell wie möglich her?

Spannend war dann auch, wie ich offline und online sinnvoll miteinander kombinieren kann. Was kann worauf aufbauen? Was macht überhaupt für wen Sinn? Aber eigentlich ist es ganz einfach. Sag ich jetzt einfach mal so… Ich habe zwar nicht das Ei des Kolumbus gefunden und den Stein der Weisen suche ich auch noch, trotzdem konnte ich viele Fragen für mich beantworten. Auch bin ich mir über die Gefahren, die mit einer starken Online-Präsenz verbunden sind, bewusst. Ich denke aber auch, dass ich durch mein proaktives Vorgehen einige Dinge gezielt steuern kann.

Lange Rede kurzer Sinn. Ich freue mich auf den Dialog mit Euch!

viele Grüße

Anja