Erste deutschlandweite Online-Befragung analysiert Status Quo, Trends und medizinische Versorgungsmöglichkeiten im Internet.

Was machen 40 Millionen Gesundheits-Surfer und Patienten im Internet? Wie kann digitale Therapie aussehen? 

Internationale Beobachtungen zeigen auf, dass die Internetnutzung zu Krankheitsfragen signifikant das Wissen, die Einstellungen und das Gesundheitsverhalten beeinflusst. Darüber hinaus entstehen zunehmend internetbasierte Betreuungs- und Versorgungsdienste für Langzeitpatienten, welche die medizinische und medikamentöse Therapie nachweislich optimieren.

Frappierender Weise existieren in Deutschland bisher weder wissenschaftliche noch kommerzielle Analysen zu diesem Phänomen. Damit liegt Deutschland circa zehn Jahre hinter diversen europäischen und nordamerikanischen Ländern sowohl in der Analyse als auch erster Piloten internetbasierter Gesundheitsdienste zurück.

Prof. Mike Friedrichsen und Alexander Schachinger planen daher eine in Deutschland erste reichweitenstarke Online-Befragung unter Patienten und Gesundheits-Surfern in Partnerschaft mit der Medien- und Gesundheitswirtschaft.
Wesentliche Ziele der Befragung sind einerseits die Analyse des Online-Verhaltens zu Krankheitsthemen, Nutzertypologien sowie die Auswirkungen auf das Krankheitsverhalten sowie das Verhalten auf dem Gesundheitsmarkt (Arzt, Apotheker, Krankenkasse und weitere Akteure).

Darüber hinaus spielt hierbei erstmalig die Evaluation digitaler patientenzentrierter Lösungen und Dienste eine wesentliche Rolle, welche die Aufklärung, die Therapie und Therapieadhärenz sowie die Nachsorge nachweislich optimieren können und mit den traditionellen Versorgungsstrukturen verknüpft werden kann.
Insbesondere in diesem Sektor zeigt die internationale eHealth Forschung nachweislich wirksames Potential auf, welches in Deutschland bisher völlig unbeachtet blieb.

Somit besteht der Benefit aus der Gewinnung eines bisher in Deutschland nicht existenten Basiswissens zum Status Quo sowie strategischen Entwicklungsrichtungen digitaler Gesundheitskommunikation und Gesundheitsversorgung.

Methode
In Zusammenarbeit mit führenden Publikums- und Gesundheitsportalen in Deutschland sowie der
Bereitstellung von Patienten-Panels aus der Versorgungsforschung wird eine bisher nicht dagewesene
Reichweite von deutschen Internetnutzern und Gesundheitssurfern angesprochen. Die Umfrage basiert auf
freiwilliger Teilnahme und wird nicht incentiviert.  Darüber hinaus wird aktuell von der Ethikkommission des akademischen Lehrkrankenhauses der Charité Berlin evaluiert, die Befragung parallel mit stationären und ambulanten Patienten durchzuführen.

Geplante Analysebereiche:

  • Soziodemografie, detaillierte Haupt- und Nebenerkrankungen, Typologien der Gesundheitssurfer (Akut-, Langzeitpatient, Angehörige), Krankheitsbezogene Motivation und Auslöser zum Suchverhalten im Internet, Suchvorgehen und Suchstrategien, wahrgenommene Hürden, Orientierung und Lösungswege, 
  • Passives und interaktives Verhalten auf Webseiten, Patienten-Communities, Nutzen von Tracking-Tools, Medizingeräten mit Webanbindung, Apps, E-Learning und E-Commerce Angeboten,
  • Art der gesuchten Gesundheits- Medizin- und Produktinformationen, Nutzen- und Vertrauenswahrnehmungen gegenüber den Inhalten und Diensten unterschiedlicher Anbieter 
  • Verwendete Webseiten und Apps nach Anbietern und Formate (Nur-Text, Social Media, Foren, Anwendungen, Apps, Online-Beratung, Gesundheitskonten etc.) 
  • Auswirkungen der Online-Gesundheitsaktivitäten auf Wissen, Einstellungen und Verhalten auf dem Gesundheitsmarkt (Apotheke, Arzt, Krankenkasse, medizinische Produktverwendung, eigenes Krankheitsverhalten, Coping und Therapieadhärenz),
  • Potentialerhebung zur Verbesserung der Bedienungs- und Nutzenqualitäten digitaler Gesundheitsdienste (Tracking-, Adhärenz- und Informationsdienste), 
  • Potentialerhebung zur Verknüpfung digitaler Gesundheitsdienste mit ambulanten und stationären Versorgungsstrukturen als Verknüpfung zweiter bisher getrennter Welten,
  • Überprüfung und Szenariondarstellung international schon existierender digitaler Versorgungslösungen, Überprüfung des Forschungsstands zum Patient im Internet

Finanzierung durch gemeinschaftlichen Sponsoringaufruf 
Für die Durchführung, Finanzierung sowie Reichweitensteigerung werden führende Partnerunternehmen aus der Medien- und Gesundheitswirtschaft sowie angrenzender Märkte gesucht. Nur den Finanzierungspartnern ist es ermöglicht selektiv Teilfragen mitzugestalten sowie eine exklusive Vollauswertung als Studienbuch und visuellen Ergebnisauswertung nach Soziodemografie zu erhalten. Ebenso werden Sponsorpartner in der gesamten Kommunikation, in der Ergebnisdokumentation und einer anschließenden Pressemitteilung genannt. 

 

Bei Interesse an einer Beteiligung kontaktieren Sie bitte: as@healthcare42.com

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